Montag, 15. Dezember 2008

Musik und Mathe






Das Album "Lateralus" von Tool ist ja ein Meisterwerk an sich, eine wahnsinnige spirituelle Reise, das Album hat ohne zu übertreiben meinen Anspruch an Musik verändert.

Das folgende Video zeigt, wie die Band in einem ihrer Songs, dem Titeltrack, Musik, Mathematik und spirituelle Weisheit vereinbart.

Ich kenne keine Band, die ihre Musik und Texte derart durchdacht aufbaut.

Grundstock ist die Fibonacci Sequenz F(n) = F(n-1) + F(n-2) , die ersten Zeilen lauten 1,1,2,3,5,8,13 usw.

Einerseits soll diese Fibonacci-Sequenz, die man graphisch wohl als Spirale darstellen kann, eine Lebenseinstellung der ständigen Weiterentwicklung, der geistigen Expandierung darstellen (soweit zur thematischen Auseinandersetzung im textlichen Bereich)

Doch auch musikalisch wird die Fibonacci-Sequenz aufgegriffen, so tauchen in den ersten Zeilen, nacheinander die Zahlen 1,1,2,3,5,8,5,3 als Anzahl der Silben auf und es werden in einem Teil die Takte 9/8 , 8/8 und 7/8 verwendet (987 als Zahl der Fibonacci-Sequenz).

Spielt man desweiteren die 13 Titel (Fibonacci-Zahl) so hintereinander ab, dass jeweils 2 als Summe 13 ergeben (also die 5 und die 8 oder die 7 und 6), so gehen die Lieder perfekt ineinander über...

...erstaunlich. Am besten, ihr schaut euch dieses Video an, um es besser zu verstehen (ist aber englisch)



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